Dichloracetat (DCA) - Ein weiteres unterdrücktes Krebsheilmittel? (2023)

Wenn man manche Berichte liest, dann könnte man zu folgender Überzeugung gelangen: Dichloracetat (DCA) ist günstig, einfach in der Anwendung und es tötet Krebszellen.

Sollte es so einfach sein?

Das bringt uns zu der ersten Frage:

Inhaltsübersicht Verbergen

1 Was ist Dichloracetat (DCA)?

2 Wie wirkt DCA?

3 DCA bei Krebs

3.1 Erfolge bei kultivierten Krebszellen und krebskranken Mäusen

3.2 Dichloracetat reaktiviert Mitochondrien in Krebszellen

(Video) Vitamin-D Update 2017 & Curcuma im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes bei Krebs

3.3 DCA bei Lymphkrebs: Nach 7 Wochen Tumore weg

3.4 Neue Infusionskonzepte mit Dichloracetat (DCA) und Amygdalin bei Mitochondriopathie und Krebs

4 Gibt es Nebenwirkungen?

5 Dichloracetat in den Medien

6 Schlusswort

6.1 Warum wird DCA nicht als Krebs-Medikament zugelassen?

Was ist Dichloracetat (DCA)?

Dichlorazetat = Dichloroacetate = Natriumdichloracetat = DCA (von engl. Dichloroacetic acid)

Bei Dichloracetat (DCA) handelt es sich um das Natriumsalz der Dichloressigsäure.

DCA ist eine Substanz die in der Natur oder im menschlichen Körper nicht natürlich vorkommt. Allerdings ist dieser Stoff in geringen Mengen in der Umwelt verbreitet, da er als Nebenprodukt bei der Wasseraufbereitung mit Chlor entsteht.

In der Medizin wird DCA schon seit über 30 Jahren bei der Behandlung von seltenen, genetisch bedingten Stoffwechselerkrankungen (Laktatazidose) eingesetzt. Seine Pharmakologie wurde schon umfangreich untersucht.

Übrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter
“Hoffnung bei Krebs” dazu an:

Wie wirkt DCA?

DCA hat eine Wirkung auf blockierte, bzw. veränderte Mitochondrien in den Zellen. Mitochondrien sind die Energielieferanten im Inneren einer Zelle und u.a. für die Zellatmung verantwortlich.

Liegt eine Störung im Mitochondrien-Stoffwechsel vor, kann DCA diese Störung vollständig aufheben und damit eine normale Energieproduktion wiederherstellen.

Seit Jahrzehnten wird der Wirkstoff DCA deshalb zur Behandlung von angeborenen Mitochondriendysfunktionen bzw. Mitochondriopathien (genetische Stoffwechselstörungen) eingesetzt.

Diese seltene Stoffwechselerkrankung (Laktatazidose) endete früher mit dem Tod betroffener Kinder.

DCA bei Krebs

Eine weitere wichtige Funktion der Mitochondrien besteht darin, die natürliche Selbstzerstörung einer Zelle (Apoptose) auszulösen. Wenn normale Zellen nicht mehr richtig funktionieren, führen sie ihren eigenen Zelltod herbei, damit sie durch neue Zellen ersetzt werden können.

Bei Krebszellen ist das anders. Das Signal zum Zelltod bleibt bei Krebszellen aus, was sie „unsterblich“ macht. Das Problem bei Krebszellen ist, dass die Mitochondrien nicht richtig funktionieren, bzw. abgeschaltet sind.

Erfolge bei kultivierten Krebszellen und krebskranken Mäusen

Im Jahr 2007 hat der Wissenschaftler Dr. Evangelos Michelakis von der University of Alberta (Edmonton, Kanada) DCA mit großem Erfolg an menschlichen Krebszellen im Reagenzglas und an tumorinfizierten Mäusen getestet.

Durch Untersuchungen an menschlichen Krebszellen konnte Michelakis entdecken, dass DichloracetatLungen-, Brust- und Hirnkrebszellen abtötet, dabei aber gesunde Zellen vollständig intakt bleiben.

Im Tierversuch wurden Mäuse mit menschlichen Krebszellen infiziert, die daraufhin Tumore entwickelten. Anschließend wurde ihnen einige Wochen lang DCA versetztes Trinkwasser verabreicht.

Die Ergebnisse:

  • Nach wenigen Wochen zeigte sich eine deutliche Rückbildung der Tumore
  • Es gab keine Nebenwirkungen
  • DCA tötet Krebszellen und hat keinen Effekt auf gesunde Zellen

Dichloracetat reaktiviert Mitochondrien in Krebszellen

Die Versuche haben gezeigt, dass die Mitochondrien in Krebszellen nicht irreparabel geschädigt sind und durch DCA wiederhergestellt werden können.

Durch die Reaktivierung der Mitochondrien in den Krebszellen kann der natürliche Zelltod wieder eingeleitet werden. Das heißt, die Krebszellen zerstören sich einfach von selbst.

Gesunde Zellen beziehen ihre Energie aus den Mitochondrien – dem Kraftwerk der Zelle – durch die „Verbrennung“ von Sauerstoff.

Herrscht im Organismus ein Überangebot von Zucker und nicht mehr genügend Sauerstoff, stellt die Zelle ihren Stoffwechsel um – von Verbrennung auf Vergärung – damit sie überleben kann.

Bei Krebszellen sind die Mitochondrien blockiert. Sie beziehen ihre Energie primär durch die Vergärung von Zucker. Dadurch erzeugen sei ein milchsaures Milieu, mit dessen Hilfe sie metastieren können.

Dichloracetat (DCA) - Ein weiteres unterdrücktes Krebsheilmittel? (1)

DCA blockiert den Vergärungs-Stoffwechsel einer Krebszelle und reaktiviert den normalen Verbrennungs-Stoffwechsel durch die Mitochondrien. Die Entartung der Zelle wird erkannt, wodurch das Signal für die Apoptose, den natürlichen Zelltod, gegeben wird.

Übrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter
“Hoffnung bei Krebs” dazu an:

DCA bei Lymphkrebs: Nach 7 Wochen Tumore weg

Dr. Dana Flavin, Leiterin der Stiftung Collaborative Medicine and Research (www.collmed.org) und ehemalige Toxikologin der Food and Drug Administration (FDA):

[…] Ein Patient von mir gab bereits Hunderttausende Dollar für die Behandlung seines NonHodgkinLymphoms (Lymphkrebs) aus. Nach einer Weile kamen alle Tumore wieder zurück […]

Er entdeckte DCA – das als Nebenprodukt durch die Chlorierung von Wasser entsteht – und nahm es auf eigenes Risiko ein, da noch keine Daten über Sicherheit und Wirksamkeit vorhanden waren. […]

In 7 Wochen waren alle Tumore verschwunden.

(PDF-Dokumente: Quelle und Fallstudie)

Neue Infusionskonzepte mit Dichloracetat (DCA) und Amygdalin bei Mitochondriopathie und Krebs

Dr. sc. hum. Rebekka Zirbel, auf dem 18. Gesundheitskongress der ÄGP, 2013 in Frankfurt:

[…] Durch die Integration von DCA in sinnvolle Therapiekonzepte, können die Mitochondrien wieder ihrer Funktion nachkommen, der Patient empfindet Schmerzlinderung, fühlt sich energiereicher, wacher und das Immunsystem geht gestärkt aus der Therapie hervor.

DCA bewirkt, dass die glykolysebedingte übermäßige Säureproduktion in der Zelle aufgehoben wird und die mitochondriale Apoptose wieder eingeleitet werden kann.

Amygdalin wirkt in der Kombination mit DCA selektiv direkt tumorzytotoxisch auf entarteten Zellen und bietet somit eine Alternative oder/und Ergänzung zur herkömmlichen Chemo- und Strahlentherapie. Besonders ist, dass auch Leukämien mit diesem neuen Konzept behandelt werden können.

(PDF-Dokument: Quelle)

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Behandlung mit DCA gilt als ungefährlich und ungiftig, kann aber auch Nebenwirkungen haben.

Bei diesen Nebenwirkungen handelt es sich um selten auftretende neurologische Schäden, die bei einer Langzeitanwendung über mehrere Wochen auftreten können:

  • Schmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Taubheitsgefühl
  • Kribbeln in Händen und Füßen
  • Benommenheit
  • Gangstörungen

Diese Nebenwirkungen sind jedoch reversibel und nach Absetzen von DCA vergehen diese auch wieder.

Im Vergleich zur Toxizität und den Nebenwirkungen einer konventionellen Krebstherapie – wie Chemotherapie und Bestrahlung – sind die Nebenwirkungen von DCA durchaus vernachlässigbar.

Vor allem wenn man sich einmal die Erfolgsraten von Chemotherapien vor Augen führt.

Dichloracetat in den Medien

In den amerikanischen Medien hat DCA für Schlagzeilen gesorgt. Man kann es kaum fassen, dass DCA als sogenanntes „Wundermittel“ gegen Krebs, nicht als Medikament zugelassen wird.

Interview mit Prof. Dr. Evangelos Michelakis:

Ergebnisse der Studie mit DCA bei krebskranken Mäusen:

Dr. Sharon Gurm über die Wirkungsweise von DCA:

Schlusswort

Halten wir fest:

Die vorliegenden Studien und Erfahrungen zeigen, dass DCA ein wirksames und vielversprechendes Mittel bei der Behandlung von verschiedenen Krebsarten sein könnte.

Die Herstellung ist einfach und günstig. Die Anwendung erscheint unkompliziert und es scheinen auch keine gravierenden Nebenwirkungen bekannt zu sein.

Warum wird DCA nicht als Krebs-Medikament zugelassen?

Es liegt auf der Hand warum DCA nicht bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden kann: Es ist ganz einfach nicht profitabel.

DCA ist nicht patentierbar und an einer tatsächlichen Heilung von Krebs ist die Industrie nicht interessiert. Heilung ist ein schlechtes Geschäft.

Aus Profitgier werden seit vielen Jahren bestimmte Substanzen und Therapien, die Krebs und andere schwere Krankheiten wirklich heilen könnten, von Pharmaindustrie und Politik unterdrückt.

Gerade die Mittel, vor denen uns die Massenmedien immer wieder warnen, sollten genauer unter die Lupe genommen werden.

Nimm Deine Gesundheit selbst in die Hand.

Es gibt Ärzte und Heilpraktiker die DCA zusammen mit DMSO, Vitamin B17 und anderen Substanzen in ihrer alternativen Krebstherapie einsetzen.

Übrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter
“Hoffnung bei Krebs” dazu an:

Studien

Weitere Links

Dichloracetat (DCA) - Ein weiteres unterdrücktes Krebsheilmittel? (2)

Top Articles
Latest Posts
Article information

Author: Aracelis Kilback

Last Updated: 01/01/2023

Views: 6266

Rating: 4.3 / 5 (44 voted)

Reviews: 91% of readers found this page helpful

Author information

Name: Aracelis Kilback

Birthday: 1994-11-22

Address: Apt. 895 30151 Green Plain, Lake Mariela, RI 98141

Phone: +5992291857476

Job: Legal Officer

Hobby: LARPing, role-playing games, Slacklining, Reading, Inline skating, Brazilian jiu-jitsu, Dance

Introduction: My name is Aracelis Kilback, I am a nice, gentle, agreeable, joyous, attractive, combative, gifted person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.